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FLEX FORWARD | Der flexible Arbeitsplatz 2020

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Starke Erholung der Nachfrage nach flexiblen Arbeitsbereichen in Europa nach der COVID prognostizierten Verlangsamung

London, 1. Oktober 2020 - Europäische Märkte mit wenig bestehenden flexiblen Arbeitsbereichen haben laut dem jüngsten Bericht von Colliers, “Flex Forward”,  das größte Wachstum an neuen flexiblen Betrieben im 1. Halbjahr 2020 verzeichnet.

Der heute veröffentlichte Flex Forward-Bericht zeigt auf, dass Märkte wie Hamburg, Wien, Moskau und St. Petersburg in der ersten Hälfte des Jahres 2020 ein relativ starkes Niveau (bis zu 30% des gesamten Büroflächenumsatzes) an flexiblen Arbeitsbereichen aufweisen. Obwohl es einige nennenswerte Stornierungen gab, wurden 162.000m² an neuen flexiblen Arbeitsflächen geschaffen, wodurch der flexible Anteil moderner Büroflächen im Durchschnitt auf knapp unter zwei Prozent in der Region stieg. Während sich das Volumen des flexiblen Büroausbaus verlangsamt hat, gab es im ersten Halbjahr ein Wachstum von 1,6%.

Tom Sleigh, Head of Flexible Workspace Consultancy (Leiter der Abteilung für Flexible Arbeitsbereiche) bei Colliers, sagte: "Das Büro war ein zentraler Brennpunkt der Pandemie. Überall auf der Welt arbeiteten die Menschen plötzlich in einer neuen Umgebung, meistens von ihren Küchentischen zu Hause oder aber auch in speziellen „Home Offices“. Obwohl der Sektor der flexiblen Arbeitsbereiche nicht immun gegen die Auswirkungen der Pandemie war, besteht kein Grund zur Sorge über dessen Untergang.“

Stattdessen sehen wir, dass die Immobilienanforderungen moderner werden und die Nutzer/Mieter flexible Lösungen in der Branche benötigen, um sowohl kurz- als auch mittelfristige Herausforderungen bewältigen zu können. Vermieter erkundigen sich auch zunehmend danach, wie sie ihr Angebot auf diesem Markt diversifizieren können, was darauf hindeutet, dass der Sektor im Laufe des nächsten Jahres weiterwachsen wird.

In den letzten fünf Jahren hat sich das Angebot an flexiblen Arbeitsräumen in der Region verdreifacht. Obwohl WeWork und IWG bedeutende Akteure auf dem Markt sind, wird ihre Vorherrschaft durch die wachsende Zahl von Markt- und Standortbetreibern in Frage gestellt. In diesem Bericht wurden mehr als 1.300 Betreiber, die an mehr als 3.300 Standorten in 42 Märkten Arbeitsräume zur Verfügung stellen befragt.

Istvan Toth, stellvertretender Direktor und Datenwissenschaftler bei Colliers-EMEA, sagte: "Wir haben in diesem Zeitraum zwei wichtige Trends festgestellt, die demonstrieren, wie der Immobiliensektor auf die signifikanten Veränderungen reagiert:

  1. Eigentümer, die in der Lage waren, ihren Kunden private Arbeitsumgebungen zur Verfügung zu stellen, taten sich wesentlich leichter als diejenigen, die einen reinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und somit Mühe hatten, die Sicherheit eines COVID-gesicherten Raumes zu gewährleisten.
  2. Es kam zu einer Verlagerung der Nachfrage nach flexiblem Raum, weg vom Stadtzentrum und hin zu Standorten in Außenbezirken, was auf eine frühe Phase der Dezentralisierung hindeutet, da die Städte mit einer hohen Dichte sowie einer Unterbrechung des Pendlerverkehrs konfrontiert sind.“

Aus den Daten für das erste Halbjahr 2020 geht hervor, dass die Nachfrage nach flexiblem Arbeitsraum für innerstädtische Standorte auf 52% gestiegen ist, verglichen mit nur 38% in den Jahren 2018-19. Ebenso stieg die Nachfrage nach vorstädtischen Gebieten auf 16%, verglichen mit 12% in den Vorjahren.

Der Flex Forward-Report untersucht auch die verschiedenen Optionen für Nutzer und Vermieter, die flexible Arbeitsräume innerhalb ihres Portfolios nutzen möchten und stellt die verschiedenen verfügbaren Optionen vor.

Tom Sleigh fügt hinzu: "Das Schöne an dieser Lösung ist ihre Flexibilität und ihre Vielfalt innerhalb der EMEA-Region. Es hat sich gezeigt, dass Eigentümer in der Lage sind, ihr Angebot auf die jeweilige lokale Nachfrage der Mieter zuzuschneiden. Wir haben festgestellt, dass keine Transaktion und kein Miet-/Pachtvertrag gleich ist, sie alle einzigartige Unterschiede aufweisen, um so den Bedürfnissen aller Parteien gerecht zu werden. Flex Forward bietet einen Einblick in einige dieser Optionen und wie sie sich auf eine moderne Gewerbeimmobilienstrategie anwenden lassen".


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