Die Renditen sind weiterhin komprimiert, 52% der über 600 befragten Firmen für den neuen Bericht „Global Investor Outlook“ (GIO) 2016 gaben an, dass sie nächstes Jahr mehr Geld in Immobilien investieren würden. In Kombination mit relativ niedrigen Schuldenniveaus – verglichen mit bisherigen Marktspitzen – wird diese „Flut“ an Kapital die Stabilität für die weltweiten Immobilienrenditen langfristig festigen.

Der GIO 2016-Bericht stellt fest, dass trotz einer reduzierten Risikobereitschaft, die Kredite/Fremdfinanzierung innerhalb der nächsten Jahre eine größere Rolle spielen werden, da die Anleger versuchen die „Cash on Cash“ Renditen zu steigern.

Highlights aus dem Report:

  • Immobilien sind weiterhin attraktiv: Die Stimmung Immobilien gegenüber bleibt positiv, globale Transaktionen werden das 2014 Level bis zum Jahresende übertreffen und sich dem Vorkrisen-Niveau annähern. Mehr als die Hälfte der Befragten mit Multi-Asset-Portfolios gaben an, dass sie ihre Immobilieninvestitionen in den nächsten 12 Monaten erhöhen.
  • Liquide Märkte weiterhin bevorzugt. Während die “Suche nach Renditen” einige Investoren die Risiko-Kurve hinauf Richtung Sekundärmärkte und weitere Peripheriemärkte geführt hat, bleiben die meisten zahlungsfähigen Märkte (USA, England, Deutschland, Australien und Japan) und globalen Metropolen (London, Paris, New York, San Francisco, Tokio und Sydney) das primäre Ziel für globale grenzüberschreitende Investoren über die nächsten 12 Monate. Beim Eintreten in periphere, höher rentierende Märkte, wird die Liquidität als Hürde gesehen. 
  • Heiße Preise. 2016 wird mehr Wert auf ein sicheres Einkommen und Vermögensverwaltung gelegt um die Leistung anzutreiben. Für einige Investoren ist es schwieriger Renditeerwartungen zu erreichen, vor allem in „überfüllten“ Kernmärkten, die von vielen als teuer und vollständig eingepreist angesehen werden. Einige Fondmanager sehen eine wachsende Fehlausrichtung zwischen den Renditeerwartungen ihrer Kunden und dem was der Markt bietet.
  • Die Risikobereitschaft ist mäßig. Internationale Investoren sind weiterhin zuversichtlich, aber die jüngsten wirtschaftlichen Unbeständigkeiten und geopolitischen Ereignisse haben sie vorsichtiger gemacht. Insbesondere besteht die Befürchtung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld jederzeit ändern könnte. China und die US Zinsen sind nur zwei Themen die bei Investoren nachhallen. 
  • Lokale Partnerschaften. Die Umfrageergebnisse von Colliers zeigen, dass immer mehr globale Investoren Partner mit lokaler Expertise hinzuziehen und Plattformen als Maßnahme erwerben, um erhebliche Kapitalbeträge mit mehr Vertrauen zu investieren.
  • Rückkehr des Fremdkapitals. Immer mehr Investoren verwenden Kredite zur Finanzierung ihrer Käufe, was darauf hindeutet, dass die Phase des Eigenkapitals in dem Zyklus, einer Phase des Fremdkapitals weicht. Dies gilt vor allem für Kontinentaleuropa, wo die Zinsen voraussichtlich weiterhin niedrig bleiben und seitens der EZB weitere quantitative Lockerungen zu erwarten sind.

 

Für mehr Informationen können Sie sich den kompletten Bericht hier herunterladen: http://GIO.colliers.com.