In unmittelbarer Nähe zum Neuen Markt wurde eine für Wien einzigartige Immobilientransaktion abgeschlossen. Ein 1914 in der Wiener Innenstadt errichtetes Geschäftshaus welches vor ca. 5 Jahren aufwendig saniert und um einen Dachgeschoßausbau erweitert wurde, ist im Mai dieses Jahres, seitens der österreichischen Eigentümer an eine Wiener Gesellschaft verkauft worden.

An sich nichts Besonderes. Basierend auf den Daten im Kaufvertrag, in welchem eine Gesamtnutzfläche der Liegenschaft mit 1.117 m² und ein Kaufpreis von € 23.300.000,-- ausgewiesen werden, entspricht dies jedoch einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von € 20.859,--/m². Selbst in Zeiten von stark steigenden Zinshauspreisen und erhöhter Nachfrage nach Immobilien-Investitionen in der Innenstadt, ist dies als rekordverdächtig zu bezeichnen.

Es handelt sich bei dieser Liegenschaft nicht um ein Zinshaus im herkömmlichen Sinn, sondern ist die Immobilie als „TOWNHOUSE“, nach Englischem Vorbild, zu bezeichnen.